Wenn du Curved-Monitore mit flachen Monitoren vergleichst, wirst du häufig Angaben wie 1000R, 1800R oder 2300R sehen. Das „R“ steht für Radius und beschreibt die Krümmung des Displays. Ein 2300R-Monitor entspricht einem gedachten Kreis mit einem Radius von 2,3 Metern. Die Zahl gibt also nicht die Breite des Monitors an, sondern die Stärke seiner Krümmung.
Dabei gilt: Je kleiner der R-Wert, desto stärker die Krümmung. Ein 1000R-Monitor ist daher deutlich stärker gekrümmt als ein 2300R-Modell, das eine eher sanfte Krümmung aufweist.
Ein 1000R-Display weist eine sehr starke Krümmung auf, während ein 4000R-Display deutlich flacher wirkt. Grundsätzlich gilt: Je kleiner der R-Wert, desto stärker die Krümmung des Monitors. Viele Nutzer empfinden Monitore mit einer Krümmung zwischen 1500R und 2300R als guten Kompromiss zwischen Immersion und Komfort. Der BenQ MOBIUZ EX3410R beispielsweise besitzt einen Krümmungsradius von 1900R.
Dabei sollte man beachten, dass der R-Wert allein nichts über die Bildschirmgröße aussagt. Er beschreibt lediglich die Stärke der Krümmung. Ein Monitor mit 4000R ist daher nicht automatisch besonders groß, sondern lediglich weniger stark gekrümmt als ein Modell mit einem kleineren R-Wert.