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Webinar: Laser Beamer - Eine geeignete Alternative zum Wohnzimmer-TV?

BenQ
2020/12/16

Anlässlich des Launches der neuen Laser TV Projektoren hat Beamer-Profi Ekki von cine4home die 4K-Modelle getestet und seine Ergebnisse live in einem Webinar vorgestellt.

Du hast das Webinar verpasst oder möchtest dir noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse ansehen? Schaue jetzt das Video oder lese die zusammengefassten Inhalte in diesem Blogartikel.

 
Inhalte des Webinars:

1. Vorstellung des BenQ V6000 & V6050

2. Die neuen Chassis im Detail

3. Aufbau und richtige Aufstellung der Laser Projektoren

4 .Einstellungen, Leistungsdaten und Bildmodi

5. Q&A Sessions live während des Webinars

Workshop von Ekki Schmitt zu den neuen Laser TV Beamern

Webinar zu den neuen Ultrakurzdistanz Laser TV Beamern von BenQ mit Projektor-Experte Ekki Schmitt

 
1. Vorstellung des BenQ V6000 & V6050

Laut des Experten hat das Thema Laser TV und das damit verbundene Interesse der Gesellschaft daran im vergangenen Jahr richtig Fahrt aufgenommen.

Grund für das dieses Webinar ist neben der allgemeinen Relevanz auch der Launch der neuen 4K Ultra Kurzdistanz Laser TV Beamer V6000 & V6050 von BenQ. Ekki stellt beide Modelle genauer vor: der V6000 ist die weiße und der V6050 ist die schwarze Variante. Die beiden Modelle unterscheiden sich abgesehen von Modellbezeichnung und Farbe nicht weiter voneinander. Beide Laser TVs können ein deutlich größeres Bild erzeugen als mit einem herkömmlichen Fernseher möglich wäre. Bis zu 120 Zoll große Bilder können an eine Wohnzimmer- bzw. Leinwand projiziert werden und dank Ultra-Kurzdistanz-Feature müssen die Projektoren nur wenige Zentimeter von einer Wand platziert sein.

 
2. Die neuen Chassis im Detail

Um ein neues Feature der Chassis vorstellen und auch zeigen zu können, schaltet Ekki einen der beiden Projektoren aus und demonstriert damit gleichzeitig das automatische Schließen der Schutzabdeckung. Diese schützt den Laser TV vor Staub und Kratzern. Im Anschluss daran schaut sich der Experte die eingebauten treVolo-Lautsprecher von BenQ genauer an. Diese sind im Chassis hinter einer Stoffblende integriert, womit die Projektoren eine Klangqualität erreichen können, die besser ist als viele herkömmliche Wohnzimmer-TVs oder Soundbars. Auf der Rückseite der Laser TVs sind alle klassischen Anschlüsse verfügbar. Zwei HDMI-Anschlüsse und ein USB-Anschluss sind hier zu finden.

 
3. Aufbau und richtige Aufstellung der 4K Laser Beamer

Im vorderen Bereich der Chassis gibt es zwei integrierte Messstäbe aus Aluminium, die man ausfahren kann. Damit lässt sich der Abstand zu Wand und damit die gewollte Zollgröße des Bildes genauestens einstellen und beliebig anpassen. Wenn der passende Abstand des Projektors zur Wand für die perfekte Größe des Bildes gesorgt hat, können die Abstandsmesser einfach wieder in den Projektor eingefahren werden. Die 4K Beamer messen eine Breite von 50 cm, eine Höhe von 16cm und eine Tiefe von knapp 40 cm. Damit lassen sich die Geräte gut auf einem herkömmlichen Lowboard platzieren. Die 4 verstellbaren Füße ermöglichen es ebenfalls einen nicht ganz geraden Untergrund auszugleichen und ein optimales Bild zu ermöglichen. Insgesamt funktionieren der Aufbau und die richtige Aufstellung der Projektoren sehr einfach, so der Experte.

 
4. Einstellungen, Leistungsdaten und Bildmodi

Um die Einstellungen der Beamer zeigen zu können, nimmt der Ekki die beigelegte Designer-Funkfernbedienung zur Hand. Es gibt verschiedene Einstellungen für Bildmodi und er stellt hier heraus, dass es die Möglichkeit gibt, verschiedene Voreinstellungen vom Fachhändler übernehmen zu lassen. Da sowohl der V6000 als auch der V6050 über den Fachhandel verkauft wird, ist dies eine sehr gute Option, die man beim Kauf im Hinterkopf behalten sollte.

Gleiches gilt für die Toneinstellungen. Anhand des eingestellten Effektmodus zeigt Ekki erneut in einer Vorführung die Überlegenheit der Projektoren, im Bereich integrierter Klangqualität, gegenüber den meisten gewöhnlichen Wohnzimmer-TVs.

Mit 3.000 ANSI Lumen sind der V6000 und V6050 mit die hellsten Beamer-Modelle auf dem Markt. Diese Helligkeit ermöglicht auch das problemlose Schauen von Inhalten bei Tageslicht. Die Ultra Kurzdistanz Projektoren haben eine Abdeckung des Rec. 709 Farbraums von 100%. Zusätzlich besitzen die Modelle einen DCI-Filter, der die 100%-Abdeckung ebenfalls für den DCI-Farbraum ermöglicht. Bei diesem Filter wird das Licht etwas gedimmt und der Beamer erreicht originale Kinofarben, wie es sich die Regisseure vorgestellt haben. Dieser Filter ist vor allem für Spielfilme gedacht, die man sich am Abend mit seiner Familie in einem abgedunkelten Raum angucken möchte. Bevor der Beamer-Experte die Fragen der Webinar-Teilnehmer live beantwortet, geht er noch einmal auf den Bewegungssensor zum Schutz der Augen ein. Dieser Sensor erkennt Objekte, die zwischen den Projektor und die Projektion geraten und schaltet die Lichtquelle dann automatisch ab. Dies ist vor allem für Haushalte mit Kindern oder Tieren eine wertvolle Funktion, so der Experte.

 
5. Q&A

Im Anschluss an das Webinar gibt es ein Q&A mit Ekki, indem die Teilnehmer offene Fragen stellen können, die der Beamer Experte dann beantwortet.

Bildqualität im Vergleich zu eine QLED Fernseher

Die erste Frage dreht sich um die Bildqualität der Laser Projektoren im Vergleich zu QLED-Fernsehern. Tatsächlich lassen sich hier Projektoren und Fernseher gut miteinander vergleichen. Der Experte stellt heraus, dass beide Varianten eine wirklich sehr gute Bildqualität haben, aber die QLEDS hier ein leicht besseres Bild vorweisen können. Ein Problem der heutigen QLED-TVs ist aber, dass sie meist eine starke Spiegelung haben. Ein großer Vorteil der Laser Beamer ist, dass sie komplett entspiegelt sind. Auch bei einer Größe von bis zu 120 Zoll und mit hellem Licht, dass auf den Bildschirm scheint, ist keinerlei Spiegelung zu erkennen.

Stromverbrauch

Die nächste Frage der Teilnehmer dreht sich um den Stromverbrauch der Laser TVs. Dieser liegt bei ca. 375 bis 500 Watt, je nachdem ob die Geräte im Eco Modus laufen oder nicht. Sie bewegen sich hierbei also auf dem Level eines herkömmlichen LED-Fernsehers.


Lichtverlust und Ghosting

Ein anderer Teilnehmer möchte wissen, wie sich die V6000 Modelle hinsichtlich Lichtverlust und Ghosting schlagen. Hierbei lässt sich sagen, dass Ghosting für DLP-Projektoren keinerlei Problem darstellt und ein Lichtverlust nicht höher ist, als bei einem herkömmlichen Fernseher. Der Input-Lag beider Geräte beläuft sich auf 68 bis 70 Millisekunden.



Lautsprecher

Die nächste Frage dreht sich um die Möglichkeit die eingebauten Speaker des V6000 oder V6050 als Center Speaker im Verbund mit einer Stereo-Anlage zu verwenden. Dies funktioniert zum jetzigen Zeitpunkt aber leider nicht. Ein Teilnehmer möchte nun wissen, wo man den Center-Speaker platzieren sollte. Ekkis Tipp lautet, die Center-Speaker eines Hifi-Systems stattdessen unterhalb des Projektors oder in dem leichten Spielraum zwischen Wand und Projektor zu platzieren.




HD-Upscaling

Im Anschluss antwortet Ekki auf die Frage nach dem HD-Upscaling. Dies funktioniert laut des Experten sehr gut. Als nächstes wird der Höhenabstand erfragt, der zwischen Projektor und Leinwand gegeben ist. Vom Lowboard gemessen, sollte dieser Abstand ca. 40 bis 42 Zentimeter betragen. Das Grundformat der Leinwände ist das 16:9 Format.





Kontrast/Helligkeitsverlust

Die Nächste Frage dreht sich um den Kontrast/Helligkeitsverlust, den eine herkömmliche Leinwand gegenüber einem CLR-Screen hat. Eine normale Rahmenleinwand eignet sich bei den Laser TVs um tagsüber darauf etwas zu schauen. Aber um wirklich kontrastreiche Bilder ermöglichen zu können, ist ein CLR-Screen die deutlich bessere Alternative. Der nächste Teilnehmer möchte nun wissen, ob man einen solchen CLR-Screen vor ein Fenster stellen kann. Ekkis Tipp: Dies sollte man am besten vermeiden. Ein Fenster in der Nähe der Screens stellt soweit keinerlei Problem dar. Hier empfiehlt der Profi herkömmliche Gardinen, die bereits 50 bis 60 Prozent des Lichtes absorbieren, ohne den Raum merklich dunkler zu machen. Diese sorgen so für ein deutlich helleres Bild auf dem Screen sowie für mehr Atmosphäre in deinem Wohnzimmer-Heimkino.






Farbrad

Ein weiterer Teilnehmer des Webinars fragte nach dem verwenden eines Farbrades in den Beamern. Hierbei arbeitet eine Laser-Engine in den Projektoren, die blaues Licht direkt weiter verwendet und grünes, sowie rotes Licht durch Phosphor erzeugt.






Shiftfunktion

Die Frage der Verfügbarkeit einer Shiftfunktion muss der Beamer Profi mit Nein beantworten. Das Bild wird am Beamer selber nicht höhenverstellbar sein.







Dynamischer HDR-Modus

Im Anschluss kam die Frage nach einem Dynamischen HDR-Modus. In den Projektoren ist ein Regler integriert, mit dem sich die Helligkeit im HDR-Modus mit verschiedenen Modi einstellen lässt. Dies funktioniert laut Ekki sehr gut.








Projektionsfläche

Im Anschluss möchte ein Teilnehmer wissen, ob die Projektion auf einer nicht ganz glatten/ebenen Wand immer noch passabel aussieht. Ekki erklärt, dass es auf weißen Wänden möglich ist, aber nie wirklich perfekt sein wird. Bei einer Raufasertapete beispielsweise wird von jedem kleinen Punkt ein Schatten geworfen und ist deshalb nicht empfehlenswert. Eine Leinwand ist für so einen Laser Projektor also definitiv zu empfehlen. Im direkten Vergleich eines Laser TVs zu einem DLP-Projektor gewinnt laut des Experten der Laser TV, da die höhere Helligkeit subjektiv für den Kunden das bessere Bild darstellt. Dieser ist seiner Meinung nach das bessere Gerät für den Alltag, während der DLP-Projektor ein kontrastreicheres Bild für den abendlichen Spielfilm bietet.









Where & When to buy

Der V6000 & der V6050 werden ab sofort bei ausgewählten Fachhändlern zum Kauf verfügbar sein.

 
Über Ekki Schmitt

Ekki Schmitt ist der Schöpfer und Inhaber von cine4home. Das Testmagazin, das sich um alle Themen rund um das Heimkino handelt, ist durch sein Hobby und der damit verbunden Leidenschaft entstanden. Auf der Website cine4home erscheinen seit dem Start im Jahre 2004 regelmäßig ausführliche Tests von neuen Geräten auf dem Markt. Ein weiterer großer Teil seiner Arbeit ist der Workshop-Bereich. Ekki schult Händler, Industriepartner und natürlich Endkunden.

 
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