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Lohnt sich ein 240 Hz Monitor fürs Gaming?

  • BenQ
  • 2026-03-17

Mit der Weiterentwicklung von Gaming-Monitoren stellt sich für viele Spieler die Frage: Welche technischen Eigenschaften sind entscheidend, um in schnellen Spielen einen Vorteil zu haben? Besonders wichtig sind Geschwindigkeit und Präzision – und dabei spielt die Bildwiederholrate eine zentrale Rolle.

Ist 240 Hz beim Gaming übertrieben? Die kurze Antwort: ganz klar nein. Eine höhere Bildwiederholrate sorgt für flüssigere Bewegungen und eine schnellere Reaktion auf Eingaben. Dadurch kann man in schnellen Spielen schneller reagieren und hat einen spürbaren Vorteil.

240hz Monitor
240hz Monitor

Was bedeutet 240 Hz?

Um zu verstehen, warum 240 Hz fürs Gaming vorteilhaft sein können, muss man zuerst wissen, was die Bildwiederholrate ist. Sie beschreibt, wie oft ein Monitor pro Sekunde das angezeigte Bild aktualisiert. Bei 240 Hz bedeutet das, dass der Monitor das Bild 240-mal pro Sekunde neu darstellt. Dadurch können Bewegungen deutlich flüssiger wirken als bei niedrigeren Bildwiederholraten.

Der größte Vorteil einer höheren Bildwiederholrate ist ein reaktionsschnelleres und präziseres Spielerlebnis, da die Eingabeverzögerung geringer ist. Wenn du kompetitives Multiplayer-Spiele spielst, besonders in reflexbasierten Genres wie Ego- und Third-Person-Shootern, Kampfspielen, Sport- und Rennspielen, lohnt sich eine möglichst hohe Bildwiederholrate. Ein Monitor mit 240 Hz kann dir gegenüber Spielern mit 60-Hz- oder sogar 144-Hz-Displays einen spürbaren Vorteil verschaffen, weil deine Eingaben einige Millisekunden schneller im Spiel sichtbar werden.

Hz und FPS: Die richtige Kombination macht den Unterschied

Für ein wirklich flüssiges Spielerlebnis sind sowohl die Bildwiederholrate des Monitors (Hz) als auch die Bildrate des Spiels (FPS) wichtig. Wenn beide nicht gut zusammenpassen, können Probleme wie Tearing (Bildrisse) oder höhere Eingabeverzögerung auftreten. Ein Beispiel: Bei einem 240-Hz-Monitor, der ein Spiel oder Video mit nur 60 FPS anzeigt, könnte der Monitor zwar bis zu 240 Bilder pro Sekunde darstellen, aber das Spiel liefert lediglich 60 neue Bilder pro Sekunde. Dadurch kann das Potenzial des Monitors nicht vollständig genutzt werden.

In diesem Fall muss der Monitor einzelne Bilder mehrfach anzeigen, weil nicht genug neue Frames vom Spiel kommen. Dadurch können Bewegungen leicht ruckeln oder weniger flüssig wirken. Umgekehrt gilt das ebenfalls: Wenn dein System leistungsstark genug ist, um ein Spiel mit 144 bis 240 FPS zu berechnen, dein Monitor aber nur 60 Hz unterstützt, kann der Bildschirm diese zusätzlichen Bilder gar nicht darstellen. Ein Teil der Leistung deiner Hardware bleibt also ungenutzt, was sich negativ auf das Spielerlebnis auswirken kann.

Ist 240 Hz wirklich spürbar?

Im Vergleich zu 60 Hz oder 120 Hz ist der Unterschied auf jeden Fall deutlich bemerkbar. Bewegungen wirken in Spielen deutlich flüssiger, was auch dazu beitragen kann, die Augen weniger zu ermüden. Die meisten Spieler erkennen den Unterschied zwischen 60/120 Hz und 240 Hz relativ schnell. Beim Vergleich mit 144 Hz oder 165 Hz ist der Sprung zu 240 Hz zwar nicht immer sofort sichtbar. Trotzdem profitieren Spieler weiterhin von geringerer Verzögerung und einer schnelleren Reaktion, selbst wenn man den Unterschied nicht immer direkt mit dem Auge wahrnimmt.

Wichtig ist auch: Unsere eigenen Tests und allgemeine Einschätzungen aus der Branche zeigen, dass sich Spieler sehr schnell an 240 Hz gewöhnen. Wenn sie danach wieder mit 144 Hz oder sogar 165 Hz spielen, fällt ihnen die niedrigere Bildwiederholrate deutlich auf. Das bedeutet: Der Sprung zu noch höheren Bildraten ist anfangs vielleicht nicht immer sofort stark sichtbar. Hat man sich jedoch einmal daran gewöhnt, merkt man den Unterschied sehr deutlich, wenn man wieder zu niedrigeren Bildraten zurückkehrt.

Ist ein 240-Hz-Monitor gut fürs Gaming?

Natürlich. Ein Gaming-Monitor mit 240 Hz ist eine sinnvolle Wahl, wenn du möglichst flüssig und reaktionsschnell spielen möchtest. Achte dabei darauf, dass der Monitor einen DisplayPort-Anschluss für den PC sowie zwei HDMI-Anschlüsse für Konsolen bietet. Im Folgenden findest du außerdem einige Tipps, wie du das volle 240-Hz-Gaming-Erlebnis nutzen kannst.

Kann dein System 240 Hz darstellen? Voraussetzungen und Tipps

Nicht jedes Gaming-Setup ist darauf ausgelegt, mit 240 Hz zu laufen – und nur den Monitor zu upgraden reicht nicht aus. Du brauchst die richtige Kombination aus Hardware, Einstellungen und Kabeln, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Schauen wir uns die wichtigsten Schritte an – und warum 240 Hz eine gute Möglichkeit sein kann, dein Setup zukunftssicher zu machen.

1. Einen Monitor mit 240 Hz wählen

Zuerst brauchst du einen Bildschirm, der überhaupt 240 Hz unterstützt. Gaming-Monitore der BenQ MOBIUZ-Serie wie der EX270M und EX270QM bieten volle 240 Hz auf IPS-Panels sowie zusätzliche Features, die dein Spielerlebnis verbessern.

2. Achte darauf, dass deine Grafikkarte stark genug ist

Moderne Grafikkarten sind grundsätzlich stark genug für 240 Hz – zumindest bei 1080p und 1440p. Eine RTX 3060 schafft 1080p mit 240 Hz in vielen Spielen problemlos, und ab einer RTX 3070 sind auch 1440p mit 240 Hz realistisch. Gerade bei kompetitiven Spielen wie Fortnite, Apex Legends, Overwatch 2 oder Rocket League ist das gut machbar. Diese Spiele sind nicht extrem anspruchsvoll und erreichen auch mit Mittelklasse-Grafikkarten sehr hohe Bildraten.

Wenn du allerdings schon eine stärkere Grafikkarte wie eine RTX 4070 hast, aber nur auf einem 144-Hz-Monitor spielst, nutzt du dein System nicht voll aus. Viele Spiele laufen auf solchen Karten deutlich über 165 FPS – ein 240-Hz-Monitor würde hier also besser zur Leistung passen.

Was du aktuell eher vermeiden solltest: 240 Hz in 4K. Selbst sehr leistungsstarke Grafikkarten schaffen dabei oft keine konstant hohen Bildraten.

3. Stelle dein System auf 240 Hz ein

Unter Windows 10:

Gehe zu System > Anzeige > Erweiterte Anzeigeeinstellungen > Anzeigeadaptereigenschaften. Im Reiter “Monitor” kannst du dann deine gewünschte Auflösung einstellen und bei der Bildwiederholrate 240 Hz auswählen.

Unter Windows 11:

Gehe zu System > Anzeige > Erweiterte Anzeigeeinstellungen > Anzeigeinformationen > Bildwiederholrate auswählen. Dort wählst du einfach 240 Hz aus der Liste aus.

Oder nutze das Kontrollfeld deiner Grafikkarte:

  • NVIDIA: Öffne die NVIDIA-Systemsteuerung > Anzeige > Auflösung ändern. Wähle eine PC-Auflösung und eine Bildwiederholfrequenz von 240 Hz.

  • AMD: Klicke mit der rechten Maustaste auf den Desktop > AMD Radeon-Einstellungen > Anzeige. Dort kannst du deine Auflösung auswählen und 240 Hz einstellen.

4. Verwende die richtigen Kabel und Anschlüsse

Um die volle Bildwiederholfrequenz von 240 Hz zu nutzen, verwende ein DisplayPort-Kabel (mindestens Version 1.2a) oder höher oder HDMI 2.0 (achte dabei auf die Beschriftung deiner Anschlüsse).

Außerdem wichtig: Halte deine Grafikkartentreiber immer aktuell und stelle sicher, dass du den richtigen Anschluss verwendest – besonders bei Laptops oder Konsolen mit mehreren Ausgängen.

FAQ

144Hz vs 240Hz: Was ist der Unterschied?

Ein 240 Hz Monitor ist viermal so schnell wie ein 60 Hz Monitor und etwa 70 % schneller als ein 144 Hz Display – das ist schon ein deutlicher Sprung.

Wenn du bereits einen 144 Hz Monitor hast und überlegst, ob sich ein Upgrade auf 240 Hz lohnt, ist die Antwort ziemlich klar: Ja, lohnt sich! Auf lange Sicht unterstützen viele FPS-Spiele wie CS oder Apex bereits Bildwiederholraten über 240 Hz. Für ein noch flüssigeres und konkurrenzfähigeres Spielerlebnis ist ein Upgrade also definitiv eine sinnvolle Investition.

Inklusive Zusatzfunktionen: HDRi, Black eQualizer und 2.1-Kanal-Audio

Mit Gaming-Monitoren der BenQ-MOBIUZ-Serie wie dem EX270M oder EX270QM bekommst du nicht nur 240 Hz auf einem hochwertigen IPS-Panel, sondern auch viele zusätzliche Features, die dein Spielerlebnis verbessern. Zum Beispiel gibt es neben normalem HDR auch das sogenannte HDRi. Diese Funktion optimiert HDR-Inhalte automatisch und kann sogar normale Inhalte (SDR) so anpassen, dass sie wie HDR wirken. HDRi berücksichtigt sowohl den Bildschirminhalt als auch die Umgebungslichtverhältnisse, um die bestmögliche Darstellung mit hohem Dynamikumfang zu erzielen.

Light Tuner und Black eQualizer sorgen dafür, dass Kontrast, Helligkeit und Farbtemperatur optimal abgestimmt sind. Dadurch gehen weder in dunklen noch in sehr hellen Bildbereichen Details verloren. Gerade für kompetitive Spieler ist das besonders wichtig – denn niemand möchte Gegner übersehen, nur weil sie in dunklen Ecken schlecht dargestellt werden.

Beim Thema Sound sparen viele Monitor-Hersteller – entweder gibt es gar keine Lautsprecher oder die Qualität ist ziemlich schwach. Bei BenQ MOBIUZ ist das anders: Hier kommt eine spezielle treVolo-Soundtechnologie zum Einsatz, die für integrierten 2.1-Sound sorgt. Das bedeutet zwei Lautsprecher plus ein Subwoofer – also kräftiger, raumfüllender Klang. Natürlich kannst du weiterhin ein Headset nutzen. Aber es ist praktisch, auch gute eingebaute Lautsprecher zu haben, die dir helfen, Gegner und Soundeffekte im Spiel genauso präzise wahrzunehmen.

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